Ihr Kind ist intelligent, scheitert aber an scheinbar einfachen Mathe-Textaufgaben oder Arbeitsanweisungen? Prüfen Sie in 8 gezielten Fragen, ob eine Bottom-Up-Decodierungshemmung oder eine exekutive Startblockade vorliegt.
Textaufgaben-Blockaden bei Autismus und ADHS resultieren selten aus fehlender Rechen- oder Sprachkompetenz. Meist kollidiert das neurotypische Top-Down-Aufgabenformat der Schule mit der detailorientierten Bottom-Up-Verarbeitung des Kindes: Unnötige Füllwörter und mehrdeutige Operatoren führen zu Verwirrung und Handlungsstarre.
Wählen Sie die Antwortoption, die das Lern- und Bearbeitungsverhalten Ihres Kindes am besten widerspiegelt:
Das Regelschulsystem arbeitet überwiegend nach dem Top-Down-Prinzip: Aus einem großen, oft bildhaften Kontext soll das Kind selbst erschließen, welche Handlungen erwartet werden.
Neurodivergente Schüler denken hingegen nach dem Prinzip der Bottom-Up-Informationsverarbeitung: Sie benötigen eindeutige Grundbausteine und präzise Parameter. Vage Formulierungen kollidieren zudem mit einem wörtlichen Sprachverständnis. Wie wir diese Übersetzung in der Praxis umsetzen, beschreibt unser Fachleitfaden zum neurodivergenten Lerntraining.
Führen diese Blockaden vor allem in Prüfungen zu leeren Blättern? Lesen Sie unsere Fallstudie Klassenarbeits-Blackouts lösen: Von Note 5 zu stabilen Dreien.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Übersetzungshilfen Ihr Kind benötigt, um Arbeitsblätter selbstständig und ohne Frust zu lösen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch: